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Flussaufwärts...

Die Fahrt beginnt an der Uferpromenade gegenüber des Flösserplatzes. Die ersten dreissig Minuten geht die Fahrt flussaufwärts, den alten Aarelauf hoch. Auf Höhe der Kiesbänke wendet der Ruderer das Boot und lässt es von der leichten Strömung zurücktreiben. Erst jetzt, mit dem Eindunkeln, wird der Bug des Boots zur Bühne und die Vorstellung beginnt. Die Darbietung endet beim erneuten Passieren des Süffelstegs. Bei der Anlegestelle des Bootshauses verlassen die Zuschauer den Weidling wieder und können den Abend im nahe gelegenen Restaurant „Summertime“ ausklingen lassen.

 

 
 

Folgende Künstler*innen sind im 2021 dabei

Termine

 

2. Juni  Auftritt             (Ersatzdatum    18. August)       Balthasar Streiff & Yannick Wey

 

9. Juni  Auftritt             (Ersatzdatum    11. August)       Andrina Bollinger 

 

16. Juni Auftritt             (Ersatzdatum    25. August)      Andreas Stahel 

 

23. Juni Auftritt             (Ersatzdatum    1. September)  Albin Brun 

                        

30. Juni Auftritt             (Ersatzdatum    8. Sptember)    Laura Schuler / Ersatzkünstler*in noch offen!

                                  

Start jeweils 20.30Uhr  (Beim Ersatzdatum Start schon um 19.30 Uhr)

Künstler*innen 2021 

Andrina Bollinger 

 

Andrina Bollingers Musik ist eine Räumlichkeit, die sich stetig wandelt. Mal tritt sie als Schloss auf, dann als Turrells Skyspace, oder sie gibt sich als innerer Ozean zu erkennen. Alle diese Räume erforscht und bespielt Bollinger mit ihrer Stimme – sie schreit, summt, spricht, schnauft darin, und erschafft so Stücke, jedes wieder ein Raum für sich. In diesen Zimmern erkundet die Zürcherin mit Engadiner Wurzeln dann Themen: Das Zukunfts-Ich kommt da vor, Lyrics, welche von Malereien und Poesie inspiriert wurden oder Natur-, Politik- und Gefühlsereignisse. Passend zu Bollingers Interessen ist das Spektrum dabei grenzenlos. Ihre Vielfalt zelebrierte die Performerin in eigenen, preisgekrönten Projekten wie Eclecta, JPTR oder beim französischen Avant-Trompeter Erik Truffaz. Und nun auch solo, wo all diese Einflüsse zu einem kompromisslosen grossen Ganzen werden – zu Andrina Bollingers eigener Räumlichkeit, ihrem Schloss oder: ihrer Musik.

Albin Brun

 

Der Luzerner Musiker ist ein Multiinstrumentalist, der u.a. Saxofon, Schwyzerörgeli, Toy-Piano, Duduk, Obertonflöte und Waterphone spielt. Er gilt in der Schweiz als eine Schlüsselfigur der Szene zwischen Jazz und Zeitgenössischer Volksmusik. Immer wieder arbeitet er auch mit Musiker*innen aus andern Kulturen zusammen wie z.B mit Sängerinnen aus Weissrussland ("Kazalpin") oder Musikern aus Ägypten ("Ala Fekra"). Er wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern 2013 oder dem Schweizer Musikpreis 2017. Als Komponist und Leader verschiedener Bands spielt er zahlreiche Konzerte und Tourneen in Europa, Afrika und Asien. Er schuf Musik für Theater, Hörspiele, DOK-Filme SRF, Tanz, Lesungen etc. Zahlreiche CDs dokumentieren sein Schaffen.

 

Albin Brun unterrichtet Saxophon und ist regelmässiger Gastdozent an der Hochschule Luzern Musik.

 

Seine aktuellen Projekte sind: Albin Brun & Kristina Brunner, Albin Brun Alpin Ensemble, Albin Bruns NAH Quartett, Albin Brun & Patricia Draeger, Kazalpin, Albin Brun & Bruno Amstad "Albireo", Ala Fekra, Albin Brun Quartett & Vocabular in Schola, Albin Brun & Markus Lauterburg, Andreas Gabriel Ensemble "Verändler".

 

Aktuellste CDs:

Albin Brun & Kristina Brunner "Midnang" (2020)

Ala Fekra "Ala Fekra" (2020)

 

www.albinbrun.ch

Balthasar Streiff 

 

absolvierte das Grundstudium der Jazzschu- le Luzern (Trompete und Gesang) und studierte an den freien Kunstklassen der Hochschule für Gestaltung Basel mit Abschluss im Bereich Freie Bildhauerei. Er bildete sich weiter in Natur- trompete an der Schola Cantorum Basiliensis bei J. F. Madeuf und lernte Zink bei Frithjof Smith. Verschiedene Arbeiten an der Schnittstelle von Musik, Raum und Klang führten Streiff zu Alphorn und Büchel. Seine langjährige Auseinandersetzung mit dem Schweizer Kultinstrument wird begleitet von Projekten quer durch die Bereiche Bildende Kunst, Theater, Performance, Film, Literatur und die verschiedensten Musikstile. 1996 gründete er zusammen mit dem Stimmperformer Christian Zehnder das inter- national renommierte Duo stimmhorn. 2002 war er Hauptinitiant

von Hornroh Modern Alphorn Quartet, das zwischen Zeitgenössischer Musik und Tradition pendelt, und mit Alpin Project suchte er die Verknüpfung von Volksmusik und Drum&Bass. Streiff ist ausser- dem sehr aktiv in der Instrumentenentwicklung und unterrichtet an der Hochschule Luzern als freier Dozent.

Yannick Wey 

 

studierte Trompete an der Zürcher Hochschule der Künste und Musikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Uni- versität Innsbruck und widmet sich seither vermehrt den traditio- nellen Blasinstrumenten des Alpenraums, Alphorn und Büchel. 2012–2015 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft an der Pädagogischen Hochschule FHNW, als Lehrer und als freischaf- fender Musiker, seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Luzern – Musik. Seine Dissertation, Transkripti- on wortloser Gesänge, wurde 2019 von der Innsbruck University Press veröffentlicht. Im selben Jahr erschien im Chronos - Verlag das Buch Alpenstimmung, basierend auf dem Forschungsprojekt „Musikalische Beziehung zwischen Alphornmusik und Jodeln“ unter der Leitung von Raymond Ammann. Aktuell arbeitet er an

Forschungsprojekten im Bereich Volksmusik, Musikpädagogik sowie Digitalisierung und Musik.

Laura Schuler

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie begann Laura (1987*) im Alter von 7 Jahren mit dem Geigenspiel. Von 2008 bis 2013 studierte sie an der Hochschule der Künste Bern Abteilung Jazz unter anderem bei Andy Scherrer, Patrice Moret und Django Bates. Anschliessend daran absolvierte sie 2013 – 2015 den Nordic Master in Jazz in Aarhus, Stockholm und Helsinki. Im Juli 2014 wurde Laura nach Cape Town zum IASJ (International Association of Schools of Jazz) unter der Leitung von David Liebman eingeladen, wo sie wichtige Kontakte zu MusikerInnen aus verschiedenen Ländern knüpfte.

Seit dem Studiumsabschluss arbeitet Laura als freischaffende Musikerin. Sie hat als Solokünstlerin zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gespielt (CD-Release „Elements and Songs“ im Mai 2018 bei Veto Records). Seit Mai 2020 produziert und tritt sie live unter dem Namen Kate Birch auf (Album und Video Release “Sound Of The City”). Das pseudonym ist in New York entstanden. Zunehmend entwickelt sie durch dieses Projekt die Technik der Stimme, das Schreiben von Lyrics und der Einsatz von verschiedenen Synthesizern.

Weiter arbeitet Laura mit ihrem eigenen Quartet (Tony Malaby Tenor, Hanspeter Pfammatter Synths und Lionel Friedli Drums) wofür sie neben dem Geigenspiel komponiert und organisiert. Als Co-Leaderin ist sie beim Trio Esche aktiv und als Sidewomen beim Trio Kwestia mit Ronny Graupe und Alfred Vogel. Von 2014 - 2017 war sie mit ihrem Quintet Kronikor unterwegs, von 2013 - 2016 mit der Band Aberratio Ictus, einem Trio mit Rea Dubach und Ronny Graupe, Laura war auch Teil des Gründungsteams von Das Seltene Orchester und hat zwischen 2015 - 2019 zahlreiche Konzerte mitgespielt und für das 12 köpfige Ensemble komponiert.

Zusammenarbeit live und im Studio besteht unter anderem mit MusikerInnen wie Tony Malaby, Julian Sartorius, Hanspeter Pfammatter, Lionel Friedli, Ronny Graupe, Klas Nevrin, Rea Dubach, Luzius Schuler, Lisa Hoppe, Philipp Gropper, Alfred Vogel, Silvan Jeger, Lukas Rutzen, Sebastian Strinning, Elias Stemeseder, Nick Dunston und Jacob Sacks. Aktive Konzerttätigkeit in der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Finnland, Schweden, Belgien, Österreich, Ungarn und Frankreich.

Neben ihren Bands, komponierte und spielte Laura mehrere Male live für Tanzproduktionen. U.a mit den Tänzerinnen Rahel Maria Neuenschwander (und Annemarie Kaufmann (Spiel der Wandlungen) und mit der Kompanie Bufomakmal. Mit Luzius Schuler und Nicola Habegger zusammen gründete sie das Färbi-Jazzfest, ein viertägiges Festival in Langenthal, das für einen jungen, aktuellen Jazz und jazzverwandte Musik steht.

Im Dezember 2018 gewann sie ein Werkstipendium der Stadt Bern das es ihr erlaubte sich im Frühling 2019 intensiv auf ihr Solo Projekt zu konzentrieren und einige Wochen in NYC zu verbringen.

Im Juli 2020 gewann Laura ein Atelierstipendium für ein halbes Jahr New York.

Andreas Stahel

studierte klassische Querflöte und Jazzkomposition. Nach jahrelanger intensiver

Auseinandersetzung mit frei improvisierter Musik, Komposition, Performance, Minimal

Music, Stimmimprovisation und Obertongesang verfügt er heute in seiner Musik über

eine sehr persönliche und breit gefächerte Klangsprache.

Vor allem auf den tiefen Querflöten entwickelte er in Kombination mit seiner Stimme

und Obertongesang einen ganz eigenen Stil. Bei Tonus-Music-Records erschienen

mehrere CD’s von ihm.

Er arbeitete mit vielen namhaften Künstlern auf unterschiedlichen Sparten zusammen

und trat auf verschiedenen Festivals im In- und Ausland auf.

Er unterrichtet Querflöte, Improvisation und Filmmusik am Konservatorium

Winterthur.

www.andreas-stahel.ch

 

INFOS

An folgenden Daten wird flussaufwärts gefahren...

02.Juni 21

09.Juni 21

16.Juni 21

23.Juni 21

30.Juni 21

Start jeweils 20.30 Uhr

KOSTEN

Eine Fahrt kostet CHF 30 im Beiboot und CHF 35 im Künstlerboot. Inbegriffen ist eine kleiner Apéro an Bord. Die Tickets werden ausschließlich online verkauft. Siehe TICKETS 

SICHERHEIT

Bei Schlechtwetter oder schwierigem Wasserstand finden die Fahrten nicht statt. Diese Website gibt ab dem Vortag um 18 Uhr Auskunft über die Durchführung. Schwimmwesten werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Versicherung ist Sache der Passagiere.

Verpflegung

Reservieren Sie sich einen Tisch zum Nachtessen

vor der Bootsfahrt im Summertime an der Aare

 
 

Tickets

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung im 2019

Wassersportverein Aarau, www.wsva.ch

Godi Hertig Stiftung

Aargauische Stiftung für Gesang und Musik